Historie

Die Fährverbindung über den Elbe-Trave- (Lübeck) Kanal existiert seit dessen Nutzungsbeginn im Jahre 1900. Das Wasser- und Schiffahrtsamt musste für „Wege-Ersatz“ sorgen, da hier eine Straße Richtung Osten existierte. Die Fähre war ursprünglich eine bis 1960 handbetriebenen Seilzugfähre, deren eines Seil die Richtung hält während das andere für die Vorwärtsbewegung zuständig war/ist. Erst nach 1960 erhielt die in Rendsburg-Saatsee auf der Staatswerft erbaute Fähre einen  Dieselantrieb.

Bis 1986 war die Überfahrt kostenlos, dann aber verlangte der Betreiber (Kreis Herzogtum Lauenburg/Büchen) Fährgeld, da es die Fähre für 1,1 Mio Mark Abstand übernommen hatte.

Zwei Fährleute teilen sich aktuell die Arbeit. Das ursprüngliche Haus des Fährmannes ist inzwischen an Privat verkauft worden.

Quelle, u.a.:  http://www.rondeshagen.com/Elbe-Luebeck-Kanal.html


Aus der alten Zeit gibt es auch noch einige historische Fotos:

Pferdewagen auf der Fähre  (ca. Mitte der 1950-iger Jahre)

Pferdewagen auf der Fähre
(ca. Mitte der 1950-iger Jahre)

 

Zur damaligen Zeit konnten Kleinbaueren den Kanaldamm landwirtschaftlich nutzen. Es wurde auf beiden Seiten des Kanals Heu gemacht. Vermutlich war auch eine geringe gemäßigte Beweidung durch Vieh gestattet. Damit war die Pflege und Nutzung zugleich geregelt. Heutzutage muss die Pflege durch die Kanalverwaltung gegen Entgelt geregelt werden.

 

 

 

 

Fährhund Flocki (1959)

Fährhund Flocki (1959)

Hier handelt es  sich um „Flocki“, den Mischlingshund  vom Fährmann Dickvoss, Flocki war ein Phänomen, er konnte auf Kommando die Glocke läuten, wenn man genau hinschaut, kann man erkennen, dass an der Drahtschlaufe vom Glockenstrang ein Lederband o. ä. speziell für Flocki befestigt war. Vielen Siebeneichnern ist der Hund Flocki noch gut in Erinnerung.

Pfosten und Glockenstrang sind noch heute so erhalten,